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Veränderung gestalten: Greiner veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Der Kunststoffverarbeiter und Schaumstoffproduzent Greiner aus Kremsmünster veröffentlicht erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Nachhaltigkeitsbericht. Dieser zeigt das Nachhaltigkeitsengagement der Unternehmensgruppe im Detail auf und setzt messbare Ziele wie die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft oder die Halbierung der Emissionen bis 2030.

Kremsmünster, 12. Juni 2019. Ambitioniert, engagiert und zukunftsweisend. Mit diesen Worten beschreibt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner AG, den ersten Greiner Nachhaltigkeitsbericht, der am 12. Juni 2019 veröffentlicht wird. Der Bericht stellt die weltweiten Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Unternehmensgruppe in den Mittelpunkt und setzt sich mit den ökologischen und sozialen Problemen der heutigen Zeit auseinander. „Die Präsentation des Nachhaltigkeitsberichts ist ein absoluter Meilenstein. Wir verpflichten uns darin, einen spürbaren, vor allem aber messbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten“, sagt Axel Kühner.

Nachhaltigkeit als Querschnittsthema

Obwohl Greiner Schwerpunkte setzt – etwa beim Thema Kreislaufwirtschaft oder CO2 Reduktion – sieht das Unternehmen Nachhaltigkeit als Querschnittsthema. „Neben ganz offensichtlichen Bereichen wie umweltfreundliches Produktdesign oder verantwortungsvoller Materialeinsatz bedeutet Nachhaltigkeit ein guter und sicherer Arbeitgeber zu sein, der die Individualität und Diversität seiner Mitarbeiter schätzt. Auch die nachhaltige Unternehmensführung, also langfristige und transparente Beziehungen zu allen Stakeholdern und die Sicherstellung von ertragsorientiertem Wachstum zählen zum Themenbereich Nachhaltigkeit“, erklärt Hannes Moser, Finanzvorstand der Greiner AG.

Fokus auf Kreislaufwirtschaft

Die Auswirkungen von Kunststoff wurden 2018 auf europäischer Ebene umfangreich behandelt, erste Regularien für die Industrie folgten. Greiner begrüßt die neue EU-Kunststoffstrategie, wird doch bereits seit Jahren an nachhaltigen Lösungen gearbeitet. Bereits 2016 – noch bevor das Thema Plastikmüll die tägliche Medienagenda dominiert hat – wurde sozial und umweltverträgliches Handeln mit der „Plastics for Life“-Nachhaltigkeitsstrategie verbindlich in der Unternehmensgruppe verankert. 2017 folgten die Implementierung eines gruppenweiten Nachhaltigkeitsmanagements und nun der Nachhaltigkeitsbericht. Die Anpassung des Produktportfolios im Hinblick auf Recyclingfähigkeit, mehr Innovationen im Sinne der Nachhaltigkeit sowie Aktivitäten zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft zahlen nicht nur auf die europäische Strategie für Kunststoffe ein, sie gehen über die gesetzlichen Forderungen hinaus und sind zugleich die zentralen Themen, bei denen Greiner mit gutem Beispiel vorangeht.

Zielsetzungen als Blaupause für Unternehmensentwicklung

Die im Nachhaltigkeitsbericht gesetzten Ziele reichen teilweise bis in das Jahr 2030. Sie stellen eine Blaupause für die künftige Entwicklung des Unternehmens dar und gehen weit über die Forderungen der EU-Kunststoffstrategie hinaus. Sie reichen von der Einführung eines internen Carbon-Pricing-Systems bis 2020 über das Versprechen sämtliche Kunststoffverpackungen bis zum Jahr 2025 zu 100 Prozent wiederverwendbar, wiederverwertbar oder kompostierbar zu machen oder der Zusicherung alle problematischen bzw. unnötigen Kunststoffverpackungen zu eliminieren bis hin zur Verpflichtung, bis 2025 einen erheblichen Teil des Materialeinsatzes durch Recyclingmaterial abzudecken. „Das aktuellste Beispiel ist eine Shampoo Flasche, die zu 100 Prozent aus recycelten Polyolefinen besteht. Sie hat ein attraktives Design, einen optimalen Produktschutz und eine hervorragende Umweltverträglichkeit. Das recycelte Material des ebenfalls zu 100 Prozent recycelbaren Produkts wurde aus Plastikmilchflaschen gewonnen, die in Großbritannien gesammelt wurden. Ganz unter dem Motto ‚Designed for Recyclability‘ wurde bei der Entwicklung von Anfang an auf die Recyclingfähigkeit geachtet“, erklärt Axel Kühner. Darüber hinaus sind auch die Erhöhung des Frauenanteils bei Führungskräften auf 35 % bis 2025, die Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen um 53 % und die Steigerung des Anteils an erneuerbaren Energien im Stromeinkauf auf 90 % bis zum Jahr 2030 im Nachhaltigkeitsbericht von Greiner festgelegt.

Weitere Infos unter: https://sustainability.greiner.com/ #makingithappen